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Eine Pilzerkrankung, auch Mykose genannt, muss nicht - wie viele
fälschlicherweise glauben - nur den Fuß betreffen. Pilze können wandern und
Haut, Schleimhaut, Haare, Nägel und sogar innere Organe befallen. Es handelt
sich dabei nicht um einen einzigen, ganz bestimmten Erreger. Es gibt viele
verschiedene Pilze, die Hautveränderungen auslösen.
Wo genau sitzt der Fußpilz, und wie verändert sich die Haut?
Der Fußpilz siedelt sich besonders gern zwischen den Zehen an, aber auch am
Fußrand, an der Ferse und auf der Fußsohle. Zunächst macht sich die Infektion
durch Juckreiz bemerkbar. Neben dem Juckreiz bilden sich oft kleine Schüppchen
und Bläschen, die Haut beginnt zu nässen, quillt auf und verfärbt sich weißlich.
Ohne Behandlung kann es zu schmerzhaften Einrissen kommen. Wenn Sie die Zehen
auseinander ziehen, können Sie diese Veränderungen gut sehen.
Wann zum Arzt?
Nicht jeder Juckreiz an den Füßen muss ein Fußpilz sein. Es kann auch eine
Allergie, Schuppenflechte oder eine bakterielle Infektion dahinter stecken.
Deshalb ist die genaue Diagnose der Hautveränderung durch den Arzt wichtige
Voraussetzung für die Therapie. Den Hautveränderungen kann man nicht ansehen, um
welche Pilze es sich handelt. Das ist der Grund, weshalb der Arzt erst den
Erreger ermitteln sollte, damit dann auch gezielt das richtige Arzneimittel
angewendet wird. Die Antimykotika (pilzvernichtende Präparate) haben
nämlich ein bestimmtes, z. T. begrenztes Wirkspektrum. Gegen mehrere
unterschiedliche Erreger wirkt ein sogenanntes Breitspektrum-Antimykotikum.
Auf jeden Fall zum Arzt gehen sollten Sie
- wenn große Hautflächen verändert sind,
- wenn die Nägel befallen sind,
- wenn starker Schmerz, Juckreiz und Schuppung vorhanden sind,
- wenn Sie Diabetes haben.
Was müssen Sie bei der Behandlung beachten?
Schon beim ersten Auftreten des Fußpilzes müssen Sie konsequent vorgehen, um
ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.
Viele Antimykotika gibt es rezeptfrei in Form von Salbe, Creme, Gel, Puder
oder Lösung, die Lösung auch als Pumpspray. Das Präparat muss je nach Zustand
der Haut bzw. dem Stadium der Erkrankung ausgewählt werden. Fragen Sie uns nach
dem für Sie geeigneten Mittel. Vor der Anwendung sind die Füße zu waschen und
gründlich mit einem separaten Fußtuch abzutrocknen. Ein desinfizierendes Fußbad
mit Kaliumpermanganat-Lösung unterstützt die Behandlung. Bei feuchtem Fußklima
wirkt ein Antipilzpuder zusätzlich trocknend. Bestäuben Sie auch die frischen
Strümpfe damit.
Waschen Sie sich jedesmal nach der Behandlung die Hände, damit Sie
die Keime nicht verschleppen.
Die Behandlung muss genau eingehalten und (nach der herkömmlichen Methode)
mindestens vier Wochen lang am Stück durchgehalten werden, sonst können die
vorhandenen Pilzsporen nach kurzer Ruhepause eine neue Infektion hervorrufen.
Setzen Sie die Behandlung also auch dann fort, wenn bereits nach wenigen Tagen
der lästige Juckreiz nachgelassen hat oder ganz verschwunden ist.
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Wenn eine selbst begonnene Antipilz-Behandlung nicht anschlägt oder die
Mykose sich verschlimmert, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Wie bereits gesagt,
wird er die Ursache der Hautveränderungen nachweisen und dann eine Behandlung
mit gezielt wirkenden Präparaten einleiten.
Während der Behandlungszeit - aber auch danach - sollten Sie nach Möglichkeit
keine Turnschuhe oder Gummistiefel über längere Zeit tragen. Sie sind meist
luftundurchlässig. Gerade Wärme und Fußschweiß begünstigen aber die Vermehrung
der Pilzfäden. Strümpfe und Schuhe müssen täglich gewechselt und mit
Spezialsprays desinfiziert werden.
Strümpfe sollten bei über 60 Grad Celsius etwa zehn Minuten gewaschen werden,
um auch die Pilzsporen abzutöten. Zusätzlich sollten sie mit Antipilzpuder
behandelt werden. Verwenden Sie nach Möglichkeit Schuhe und Strümpfe aus
Naturmaterialien. Sie schaffen ein pilzabweisendes Hautklima. Tragen Sie keine
zu engen Schuhe. Das stört die Durchblutung und damit die Hautabwehr.
So beugen Sie vor:
Einer Fußpilzerkrankung kann man durch entsprechende Maßnahmen auch
vorbeugen: Jeder Fußpilzträger, der barfuss läuft, streut pilzbefallene
Schüppchen und Haare. Gehen Sie deshalb in Hotelzimmern, im Schwimmbad, in der
Sauna, im Fitnesscenter und in anderen Gemeinschaftseinrichtungen auf keinen
Fall barfuss, sonst nehmen Sie die ausgestreuten Pilzsporen auf. Tragen Sie auch
keine "Gemeinschaftsschuhe", sondern nur Ihre eigenen.
Verwenden Sie keine fremden Handtücher, Hausschuhe etc. Waschen Sie
regelmäßig die Füße, um möglicherweise eingefangene Pilzsporen sofort zu
entfernen. Reiben Sie die Füße kräftig ab. Vor allem die Zehenzwischenräume
müssen Sie sorgfältig abtrocknen, denn Feuchtigkeit schafft besonders gute
Lebensbedingungen für die Pilze. Verwenden Sie gegebenenfalls Fußpuder gegen
Pilze. Wenn Sie eine rauhe, oberflächlich trockene Haut haben, sollten Sie Ihre
Füße nach einem Bad immer mit geeigneten Präparaten eincremen. Auch das
verhindert das Haftenbleiben oder Eindringen der Pilze.
Von den Fußdesinfektionsanlagen in öffentlichen Bädern sollten Sie keinen
absoluten Schutz erwarten. Die Lösungen in diesen Sprayanlagen sind im
Allgemeinen in der Konzentration zu gering, und die Anwendung müsste mehrere
Minuten lang erfolgen, um eine Wirkung zu entwickeln. Außerdem wurden in der
Umgebung dieser Anlagen die meisten Pilzsporen gefunden.
Die revolutionäre Neuentwicklung Lamisil® Once
ist eine wirklich bahnbrechende Innovation in der Behandlung von Fußpilz. Nur
ein einziges Mal auftragen reicht - und der Fußpilz wird bekämpft. Das bedeutet,
Schluss mit dem wochenlangen, täglichen Schmieren! Nicht nur, dass das für die
meisten Anwender viel einfacher und bequemer ist - viele Patienten halten die
empfohlenen Behandlungszeiten nicht durch. Und das führt dazu, dass der Pilz in
vielen Fällen in der Haut bleibt und nach einiger Zeit wieder aufflackert - so
dass man mit der Behandlung wieder von vorne anfangen muss.
Um das zu verhindern, hat Novartis das revolutionäre Lamisil® Once
entwickelt!
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