Viele Menschen versuchen eine Diät nach der anderen und sind jedes Mal
frustriert, wenn sich der erhoffte Gewichtsverlust nicht einstellt oder die
verlorenen Pfunde in kürzester Zeit wieder vorhanden sind. Daran ist oft nicht
nur die falsche Diät schuld, sondern auch die überzogenen Erwartungen vieler
Menschen an ihr eigenes Körpergewicht. Es ist leicht einzusehen, dass ein
Mensch, der eigentlich normalgewichtig ist, große Schwierigkeiten beim Abnehmen
hat. Viele haben die Neigung zum Übergewicht auch in gewissem Masse schon in die
Wiege gelegt bekommen. Solche Menschen sollten sich damit begnügen, ihr
Normalgewicht zu erreichen und zu halten. Sie können Ihr Normalgewicht nach zwei
Formeln berechnen. Das Normalgewicht nach Broca errechnet sich folgendermaßen:
Normalgewicht (in kg) = Körpergröße (in cm) weniger 100. Bei Männern liegt das
Idealgewicht nach Broca etwa 10% unter diesem Normalgewicht, bei Frauen 15%.
Heute wird zur Berechnung der optimalen Gewichtsspanne meistens der Body-Mass
Index (BMI) benutzt. Die Berechnung nach dem BMI liefert vor allem für sehr
große und sehr kleine Menschen bessere Orientierungswerte. Dabei wird das
Körpergewicht in kg geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern. Für
Männer liegt der gesunde BMI zwischen 20 und 25, für Frauen zwischen 19 und 24.
Wenn man sein Gewicht und seine Körpergröße kennt, kann der Body-Mass-Index mit
Hilfe einer Tabelle einfach abgelesen werden.

Welche Ursachen kommen für Übergewicht in Frage?
Wenn Sie nach diesen Formeln festgestellt haben, dass Sie übergewichtig sind,
dann tun Sie nicht nur etwas für Ihr Aussehen, indem Sie abnehmen. Sie
verringern auch das Risiko für Altersdiabetes, Bluthochdruck, Gicht und
Gelenkschäden. Um abzunehmen, muss die zugeführte Energie geringer sein als der
Energiebedarf. Der Energiebedarf richtet sich nach dem Ausmaß, in dem Sie sich
bewegen, und nach Ihrer Muskelmasse. Je mehr Muskelmasse Sie besitzen, desto
mehr Energie verbraucht Ihr Körper. An einer zu großen Energiezufuhr ist oft
auch falsches Essverhalten schuld. Viele Menschen essen zu fett, zu süß und
trinken zu viel Alkohol. In seltenen Fällen (etwa 5%) ist das Übergewicht
stoffwechselbedingt.
Was Sie beim Abnehmen beachten sollten:
Um einen dauerhaften Gewichtsverlust zu erreichen, muss Fettsubstanz abgebaut
werden. Muskelmasse, die stoffwechselaktiv ist, darf dabei nicht verlorengehen.
Damit außerdem Antriebskraft und Leistungsfähigkeit erhalten bleiben, dürfen die
wertvollen, schnell verfügbaren Energiereserven (Glykogen) im Muskel und in der
Leber nicht angegriffen werden. Die Konzentration des Zuckers im Blut muss auch
während einer Diät konstant bleiben. Es kommt sonst zu Konzentrationsschwächen
und Schwindelgefühl. Damit der Stoffwechsel reibungslos ablaufen kann und die
Abwehrkräfte des Körpers nicht geschwächt werden, muss die Versorgung mit
lebensnotwendigen Nährstoffen auch während der Diät gesichert sein. Gesundes
Abnehmen heißt also nicht nur, Kalorien einzusparen, sondern es ist verbunden
mit einer Ernährungsumstellung und mehr sportlicher Betätigung.
Zur Ernährung:
Die tägliche Kalorienzufuhr sollte keinesfalls unter 1200 Kalorien fallen.
Eine ausreichende Versorgung mit lebensnotwendigen Stoffen wäre dann nicht mehr
gewährleistet. Die wöchentliche Gewichtsabnahme sollte sich auf 500 bis 1000 g
einpendeln. Das entspricht einer Einsparung von 3500 bis 7000 kcal. Auf sieben
Tage verteilt bedeutet das, täglich 500 bis 1000 Kalorien weniger zu essen als
zuvor. Der Hauptteil der täglichen Energie, nämlich 60%, sollte aus
Kohlenhydraten stammen. Kohlenhydrate verbraucht der Körper sofort für die
Muskelarbeit, die Stoffwechselvorgänge und zur Aufrechterhaltung der
Körpertemperatur. Glykogenspeicher werden durch Kohlenhydrate wieder aufgefüllt,
und die Blutzuckerkonzentration kann konstant gehalten werden. Stärkehaltige
Lebensmittel wie Kartoffeln, Brot (möglichst Vollkorn), Nudeln und Reis bilden
damit die Grundlage der Kost. Kombiniert werden sie mit reichlich frischem
Gemüse und Obst. Obst enthält Zucker als Kohlenhydrat. Alle genannten
Nahrungsmittel sind natürlicherweise fettarm, enthalten aber große Mengen an
Wert gebenden Inhaltsstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.
Ballaststoffe sättigen, ohne dem Körper allzu viele Kalorien zu liefern. Das
macht sie so wertvoll bei einer Reduktionsdiät. Das allerwichtigste bei einer
Reduktionsdiät: Die Fettzufuhr soll stark eingeschränkt werden. Das Fett soll
einen Anteil von 25% der täglichen Energiemenge ausmachen, das entspricht einer
Menge von etwa 32 g. 1 g Fett enthält doppelt soviel Kalorien wie 1 g
Kohlenhydrate. Das Einsparen von Fett schlägt deshalb bei der Energiebilanz
stark zu Buche. Ein Überschuss an Fett wird in körpereigenes Fett umgewandelt.
Gerade während einer Reduktionsdiät muss man deshalb die Fettzufuhr im Auge
behalten. Das heißt in der Praxis: sparsamer Umgang mit sichtbarem Fett wie
Butter, Margarine und Öl. Man muss aber auch an das "versteckte Fett" in Wurst,
Backwaren und Süßigkeiten (Schokolade) denken, deren Fettgehalt oft unterschätzt
wird. Wenn während einer kalorienreduzierten Kost vermehrt Fett zur
Energiegewinnung abgebaut wird, entstehen im Körper sogenannte Ketosäuren. Diese
können unangenehme Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Kopfweh, Leistungsschwäche
hervorrufen. Sie werden über die Nieren entgiftet und ausgeschieden - aber nur
dann, wenn genügend Flüssigkeit zur Verfügung steht. Es ist deshalb ganz
wichtig, dass Sie während der Diät genug trinken. Die wünschenswerte Trinkmenge
liegt bei 2 Litern pro Tag. Geeignete Getränke sind Mineralwasser, mit
Mineralwasser verdünnte Fruchtsäfte (im Verhältnis 1 zu 3 bis 1 zu 5) und
Kräuter- oder Früchtetees.
Diätunterstützung durch Mahlzeiten-Ersatz
Zur Unterstützung Ihrer Diät empfehlen wir den Ersatz von Mahlzeiten durch
Vitasan Slim von Schneekoppe. Mit den vier Geschmacksrichtungen Schoko,
Vanille, Pannacotta-Waldfrucht und Latte-Macchiato bietet Vitasan Slim eine
geschmack-volle Möglichkeit für eine Gewichts kontrollierende Ernährung. Die
Schneekoppe Vitasan Produkte sättigen lang anhaltend durch Eiweiß und
aktivieren den Stoffwechsel durch ein breites Spektrum essentieller Nährstoffe.
Zudem sind alle Sorten laktosearm und glutenfrei. Nur im Rahmen einer
kalorienarmen Ernährung können diese Produkte ihren angestrebten Zweck erfüllen.
Deshalb sollten Lebensmittel, die im Rahmen einer Diät verzehrt werden, einer
kalorienreduzierten Ernährung entsprechen. Unterstützend sollten Sie
ausreichende Mengen Wasser oder ungesüßte Kräutertees trinken.


Schoko
Vanille
Latte-Macchiato
Pannacotta-Waldfrucht
Das Leben nach der Diät
Damit die Diät ein dauerhafter Erfolg wird, sollte man die Ernährung
umstellen. Zu Beginn einer Ernährungsumstellung sollten während einer Woche die
Ess- und Trinkgewohnheiten durch sorgfältiges Aufschreiben festgehalten werden.
Vergessen Sie dabei nichts, auch keine kleinen Happen zwischendurch. Anhand der
Notizen können Aussagen gemacht werden einerseits über die Kalorienzufuhr und
andererseits über die Zusammenstellung der Kost. Man findet leichter die
Schwachstellen der bisherigen Ernährung. Diese Schwachstellen können dann die
Ansatzpunkte für Veränderungen sein. Anschließend sollten Sie die bisherigen
Ernährungsgewohnheiten in kleinen Schritten durch neue ersetzen. Überlegen Sie
sich, wo Sie Kalorien einsparen können, welche gesunden Lebensmittel Sie statt
der Kalorienbomben in Ihren Speisezettel aufnehmen könnten. Während der ersten
Zeit der Umstellung ist es sehr hilfreich, weiterhin Buch zu führen. Es ist
wichtig, das Langzeitziel zu verfolgen, sich aber auf dem Weg dahin für
verlorene Pfunde und gesünderes Essen zu belohnen. Erfüllen Sie sich einen
Wunsch nach einem Buch oder einem Kleidungsstück, wenn Sie einen Fortschritt
gemacht haben. Die Umstellung von Gewohnheiten erfordert viel Disziplin und
Durchhaltevermögen. Die Aussichten auf Erfolg sind besonders groß, wenn man sich
einer Gruppe anschließt, deren Teilnehmer ähnliche Probleme haben. Anlaufstellen
erfahren Sie bei Ihrer Krankenkasse, bei der Volkshochschule oder den
Gesundheitsämtern.
Bewegung unterstützt das Abnehmen
Maßvolles Training regt den Stoffwechsel an, fördert den Fettabbau, baut
Muskulatur auf und trägt ganz erheblich zum Wohlbefinden bei. Geeignete
Sportarten sind Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen, kräftiges Gehen in der
Ebene, Skilanglauf, Radfahren, Aerobic und Rudern. Zur Schonung der Gelenke
sollten stark übergewichtige Personen eine Sportart wählen, bei der ein Teil des
Körpergewichtes getragen wird, also Radfahren in der Ebene oder Schwimmen. Die
maximale Herzfrequenz beim Trainieren berechnen Sie nach der Formel 180 minus
Ihr Lebensalter. Diese Belastung sollte über einen Zeitraum von 15 bis 20
Minuten beibehalten und drei- bis viermal pro Woche durchgeführt werden.
Fragen Sie uns - wir beraten Sie gerne!