Die häufigste Ursache von Husten ist eine akute Entzündung der oberen
Luftwege, die meistens durch Viren hervorgerufen wird. Husten tritt oft als
Begleitsymptom einer Erkältung auf. Anfangs ist er meist schmerzhaft und
trocken, das heißt, es wird kein Schleim abgehustet. Man spricht deshalb von
trockenem, unproduktivem Husten oder Reizhusten.
Reizhusten
Beim trockenen Husten helfen Husten lindernde Arzneimittel. Sie bilden auf
der gereizten Schleimhaut eine schützende Schicht und hemmen dadurch den
Hustenreiz. Als Naturheilmittel eignen sich Extrakte aus Eibischwurzel,
Isländisch Moos, Malvenblüten und Malvenblättern sowie Spitzwegerichkraut.
Eine andere Wirkweise haben die so genannten Antitussiva,
die im Gehirn das Hustenzentrum dämpfen, so dass der quälende Hustenreiz
nachlässt. Deshalb werden diese Medikamente auch als Hustenblocker bezeichnet.
Auch Sonnentaukraut und Efeu enthalten hustenreizstillende Stoffe.
Am
bekanntesten dürfte jedoch der Wirkstoff Codein sein, der in
vielen Hustenta-bletten und Hustentropfen enthalten ist. Arzneimittel mit Codein
sind allerdings verschreibungspflichtig und nicht zur
Selbstbehandlung geeignet. Codeinhaltige Hustenmittel werden auch nur zur
vorübergehenden Behandlung eingesetzt. Werden die Mittel sehr lange Zeit in
hoher Dosierung eingenommen, besteht die Gefahr der Abhängigkeit. Als weitere
Nebenwirkung kann Verstopfung auftreten. Sie erhalten bei uns aber auch
nebenwirkungsarme, freiverkäufliche Hustenblocker.
Besondere Zubereitungen für Säuglinge und Kinder
Für Säuglinge, Kinder und Erwachsene gibt es verschiedene Zubereitungsformen
von Hustenmitteln: Bei Säuglingen werden vor allem Zäpfchen und Salben
einge-setzt oder geeignete ätherische Öle, die die Schleimhaut nicht reizen. Es
wird empfohlen, diese Öle dem Säugling z. B. auf die Kleidung oder aufs
Kopfkissen zu träufeln. Von dort verdampfen sie und entfalten dann beim Einatmen
ihre Wirkung. Für Kinder gibt es spezielle Hustensäfte und Hustensirup sowie
Brausetabletten. Säuglinge und Kleinkinder sollten nur mit speziellen Balsamen
behandelt werden, die kein Menthol und Kampfer enthalten, weil diese Stoffe bei
kleinen Patienten unter Umständen bedrohliche Nebenwirkungen haben können.
Sehr gut geeignet sind auch abendliche Einreibungen, wenn die Haut des Kindes
es verträgt. Testen Sie deshalb ein Präparat, das Sie bisher noch nicht
angewendet haben, vorher an einer kleinen Hautstelle an der Innenseite des
Oberarms. Treten keine Hautreaktionen (Rötung, Erhabenheit) auf, können Sie das
Mittel verwenden. Über Nacht werden die ätherischen Öle dann eingeatmet; sie
dringen aber auch über die Haut in den Körper. Die Wirkung des Präparates wird
verstärkt, wenn die Haut vorher mit warmem Wasser abgewaschen wird.
Aktion: „Gemeinsam gegen Husten“

Effektive Hilfe für die ganze Familie kommt aus der Natur.
Vertrauen Sie Bronchipret®, dem rein pflanzlich wirkenden Hustenmedikament mit
der Wirkkraft aus Thymian und Efeu / Primel. Die Wirk-kombination der
Arzneipflanzen sorgt dafür, dass der Husten schneller gelindert wird.
Bronchipret® löst den zähen festsitzenden Schleim und erleichtert das Abhusten.
Die Bronchien werden befreit und die Entzündung der Bronchialschleimhaut
geheilt. Bronchipret® ist sehr gut verträglich und als Tropfen, Saft, Pastillen
und Filmtabletten erhältlich – passend für Groß und Klein und für jede
Situation. Der Saft ist bereits für Kinder ab 1 Jahr geeignet.
Kommen Sie in
unsere Apotheke, wir beraten Sie gerne. Für den in der Apotheken-Umschau
beiliegenden Gutschein bekommen Sie ein besonderes Notizbuch – solange Vorrat.
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Husten mit Auswurf
Reizhusten kann nach ein paar Tagen in einen feuchten, so genannten
produktiven Husten übergehen, der mit der Entleerung von Schleim aus den
Atemwegen ver-bunden ist. Der Husten hat die sinnvolle Aufgabe, die Atemwege von
diesem Schleim zu reinigen. Hustenblocker sind in diesem Stadium der
Erkrankung nicht geeignet, da sie das Abhusten unterdrücken.
Die
Farbe des Auswurfs kann verschieden sein: Weißlicher Auswurf spricht für eine
einfache Erkältung. Bei gelblichem oder grünlichem Auswurf ist eine bakterielle
In-fektion wahrscheinlich. Gehen Sie in diesem Fall bitte zu Ihrem Arzt. Das
Abhusten des zähen Schleims wird durch schleimlösende und Auswurf fördernde
Mittel erleichtert. Diese so genannten Expektoranzien gibt es als Säfte,
Tropfen, Tabletten, Salben oder Zäpfchen und seit längerem auch als
Heißgetränke. Für die Selbstmedikation gibt es zuverlässig wirkende pflanzliche
Präparate oder Medikamente mit nur einem einzigen speziellen Wirkstoff, so
genannte Monopräparate. Auch die kombinierte Einnahme dieser Expektoranzien im
Wechsel ist möglich.
Tee und Inhalationen helfen
Hilfreich sind auch Hustentees mit den Heilpflanzen Anis, Eukalyptus,
Süßholz, Wollblume, Schlüsselblume, Thymian oder Fenchel. Wir halten
verschiedene Tee-mischungen, auch als tassenfertige Zubereitungen, für Sie
bereit. Husten lindernd wirken auch warme Bäder mit Zusätzen der ätherischen Öle
aus diesen Heilpflanzen oder entsprechende Einreibungen. Wichtig ist auch, dass
Sie ausreichend trinken (ca. zwei Liter am Tag), am besten warmen Tee. Dadurch
kann sich der zähe Schleim besser aus den Bronchien lösen, da er verflüssigt
wird und so leichter ausgehustet werden kann. Eine Verflüssigung des Schleims
und Hustenlinderung wird auch durch Dampfinha-lationen mit desinfizierenden
Zusätzen erreicht, wozu bestimmte ätherische Öle ge-hören. Zum Inhalieren
sollten Sie sich am besten ein Inhalations-Tischgerät zum Beispiel mit einer
fertigen Kamillenlösung besorgen. Es hat gegenüber der Schüssel mit Tuch über
dem Kopf einige Vorteile: Es ist standfest, die Wassertemperatur bleibt für die
Dauer der Inhalation (10 bis 15 Minuten) konstant, die erforderliche Menge des
Inhalationsmittels kann genau dosiert werden, und die Gesichtsmaske hat eine
geeignete Größe. Fragen Sie uns, wir informieren Sie gerne ausführlich. Durch
chronischen Husten können Bronchialschleimhaut, Lungen und eventuell auch das
Herz Schaden nehmen. Außerdem ist eine dauernd gereizte Schleimhaut ein idealer
Nährboden für weitere Infektionen. Insbesondere bei älteren und abwehrschwachen
Menschen kann es dann leicht zu einer Lungenentzündung kom-men.
Wann zum Arzt?
Einen Arzt sollten Sie aufsuchen,
• wenn der Husten länger als eine Woche anhält,
• wenn der Husten mit Atembeschwerden, dumpfen Brustschmerzen und hohem
Fieber verbunden ist,
• wenn der Auswurf sich verfärbt oder gar blutig ist,
• wenn Sie mehrmals im Jahr unter Husten leiden, der länger als eine Woche
dauert.
Denn: In seltenen Fällen kann sich hinter einem hartnäckigen Husten auch
einmal eine ernstere Erkrankung verbergen, die weiterer Untersuchungen und
Behandlungen bedarf.